FDP Delegation besucht das  St. Lukas-Heim

Dörpen. Über die wohnortnahen Förderungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen und den aktuellen Stand der vielzitierten Inklusion informierte sich am Donnerstag (5. April) der Lingener FDP- Bundestagsabgeordnete Jens Beeck in einer Einrichtung vom St. Lukas-Heim in Dörpen. Dazu besichtige er das Vitus-Haus, einem Objekt in dem ambulante und stationäre Angebote vorgehalten werden.

Begleitet wurde der Jurist von den liberalen Kommunalpolitikern Jan J. Albers aus Papenburg, Dr. Antje Siuts aus Heede  und Marion Terhalle aus Aschendorf. Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer des St. Lukas-Heimes und der Caritas-Werkstätten nördliches Emsland machte deutlich, dass sich die Einrichtung in seiner über 50-jährigen Tradition immer stark am Bedarf der Klienten und Angehörigen orientiert habe. Daher habe man schon sehr früh mit einer dezentralen Ausrichtung begonnen und  die Weichen für eine sozialraumnahe Betreuung und Förderung gestellt. Das St. Vitus-Haus in der Ortsmitte von Dörpen wurde nach seinen Worten im Juni 2015 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Unter dem Dach befinden sich die ambulanten Dienste Frühförderung, Familienentlastender Dienst (FED) sowie  die Wohnassistenz. In unmittelbarer Nachbarschaft wohnen in einem neuerrichteten Gebäude zwölf Menschen mit erhöhtem Betreuungs- und Pflegebedarf. Weitere zwölf Menschen mit gleichem Bedarf haben eine dauerhafte Bleibe am Dorfteich gefunden. Dabei handelt es sich nach Mäskers Worten um das Projekt „Leben wie jeder andere“. Ziel war auch hier der Wandel von der Zentralisierung zu einer wohnortnahen, sozialraumnahen Ausrichtung, um Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Denn viele der Bewohner stammen aus Dörpen oder den Nachbargemeinden und sind in der örtlichen Caritas-Werkstatt an der Forst-Arenberg-Straße tätig. „Ungebrochen ist das Interesse nach Außenarbeitsplätzen oder Praktikumsplätzen. Daher bitte ich alle Unternehmen wohlwollend zu prüfen, ob sie einen Menschen mit Behinderungen nicht eine Chance geben möchten“, so Mäsker. Derzeit machten im nördlichen Emsland 34 Unternehmen sehr positive Erfahrungen mit diesen neuen Mitarbeitern. Sozialpädagogisch begleitet werden sie vom neuen Fachdienst berufliche Inklusion (FBI).  Der FDP-Politiker und seine Begleiter zeigten sich beeindruckt von den differenzierten, sozialraumorientierten Angeboten und Hilfen des St. Lukas-Heims. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass die Weichen für die vielzitierte Inklusion bereits im Kindesalter gestellt werden müssen. Entsprechend müssten in den kommenden Jahren die Angebote in den Kindertagesstätten und Schulen weiterentwickelt werden.

 
Jürgen Eden, St. Lukas-Heim, 2018-04-09 

Jan J. Albers neuer Vorsitzender  

Papenburg. Die Mitgliederversammlung des FDP Ortsverbandes Aschendorf-Hümmling hat Jan J. Albers mit großer Mehrheit zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Der 33 jährige Papenburger tritt die Nachfolge von Marion Terhalle an, die aufgrund ihrer umfangreichen Mandatstätigkeit nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. Terhalle dankte der Versammlung für die Unterstützung, vor allem im vergangenen Jahr, in dem zwei Wahlkämpe erfolgreich bestritten wurden. Als stellvertretende Ortsbürgermeisterin in Aschendorf und als Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Papenburg und im emsländischen Kreistag möchte Terhalle auch künftig mit dem Ortsvorstand zusammenarbeiten und liberale Themen in die Fläche bringen.

Albers, der gebürtig aus Papenburg stammt, in den Niederlanden Wirtschafts- und Kulturwissenschaften studierte und sich 2011 mit einem Buchführungsbüro selbstständig gemacht hat, betonte in seiner Antrittsrede, dass er zukünftig auf ein verstärktes Engagement seiner Partei vor Ort setzen werde. „Wir wollen uns intensiv um die Anliegen von Vereinen und Unternehmen kümmern und unseren politischen Einfluss im Interesse der Emsländer nutzen.“, so Albers. Verstärkt wird der Vorstand künftig von Franz Bröker. Der 30 jährige Landwirt aus Stavern ist seit 2016 Mitglied des Samtgemeinderates Sögel und rückt für Albers auf den Posten des stellvertretenden Ortsvorsitzenden nach.

 

Albers, 2018-03-06

Rainer Levelink ist neuer FDP-Kreisvorsitzender im Emsland

NACHFOLGER VON CLEMENS PAUL SCHULTE

Meppen. Beim Kreisparteitag der emsländischen FDP in Meppen haben anfänglich interne Querelen eine große Rolle gespielt. Im Laufe der Versammlung wurde durch die Wahl eines neuen Vorstands unter Führung von Rainer Levelink ein Generationswechsel eingeleitet.

Der bisherige Vorsitzende Clemens Paul Schulte kündigte bereits in seiner Begrüßung an, dass er nach zehnjähriger Tätigkeit in diesem Amt für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehe. In seinem Bericht hob Schulte besonders den Erfolg der FDP bei der Bundestagswahl 2017 hervor: Mit dem Wiedereinzug in den Bundestag sei es gelungen, für den Wahlkreis Mittelems mit Jens Beeck einen Abgeordneten ins Parlament zu bekommen.

Weniger erfolgreich ging nach den Worten des Vorsitzenden die Landtagswahl im Oktober 2017 aus. Schulte machte hierfür besonders eine nach seiner Auffassung unzulässige Einmischung des geschäftsführenden Landesvorstands in die Aufstellung der Kandidatenliste verantwortlich. Auch kritisierte er heftig die im Vorfeld der Kandidatenaufstellung getroffenen Absprachen mit anderen Bezirksverbänden. Für seinen Antrag, den Landesvorstand für die nach seinem Geschmack zu heftigen Vorgaben zu rügen, fand Schulte jedoch kaum Zuspruch unter den anwesenden Parteimitgliedern.

Zur Sachpolitik zurückkehren

Die anschließende Diskussion war geprägt von dem seit längerer Zeit spürbaren „Knistern im Gebälk“. Der FDP-Kreisvorsitzende Grafschaft-Bentheim, Thomas Brüninghoff, wollte sich Schultes Auffassung nicht anschließen: Das mäßige Wahlergebnis auf Landesebene wurzelt nach seiner Überzeugung darin, dass man sich zu eng an die CDU angelehnt und nicht ausreichend das eigene Profil geschärft habe. Mehrfach war unter den Anwesenden der Appell zu hören, jetzt schnell wieder zur Sachpolitik zurückzukehren und den eigentlichen politischen Gegner an „einem anderen Tisch“ zu sehen.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Berthold Schligten übernahm Thomas Brüninghoff die Wahl des neuen Vorsitzenden. Als einziger Kandidat stellte sich Rainer Levelink für diese Aufgabe zur Verfügung. Die anwesenden Parteimitglieder schenkten ihm mit überwältigender Mehrheit ihr Vertrauen. Der 34-jährige ist Betriebswirt und Geschäftsführer des elterlichen Busunternehmens. Levelink, seit 2016 auch Mitglied im Meppener Stadtrat, kündigte an, dass es ihm ein besonderes Anliegen sei, nun die eigenen Reihen wieder zu schließen.

 

Stärkere Präsenz gefordert

Mit Blick auf die nächsten Wahlen müsse es ein Ziel der emsländischen FDP sein, in ländlichen Kommunen eine stärkere Präsenz aufzubauen. Dazu sei es nötig, die Zusammenarbeit zwischen Ortsverbänden und Kreisverband zu stärken. Levelink dankte Clemens Paul Schulte für dessen langjähriges Engagement im Dienste der Partei und überreichte ihm einen gut gefüllten Präsentkorb.

Auch die weitere Zusammensetzung des Vorstands hat sich verändert. Für den ebenfalls nicht wieder zur Wahl angetretenen Schatzmeister Berthold Schligten übernimmt Franz Bröker (Stavern) diese Aufgabe, neue Schriftführerin (diese Position war zuletzt vakant) ist Beate Laake (Langen). Die bisherigen Stellvertreter Jan Albers (Papenburg) und Norbert Brüggemann (Gersten) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer sind nun Peter Altmeppen (Lingen), Matthias Overkamp (Meppen-Apeldorn), Franz-Josef Bruns (Sögel), Laurens Westers (Papenburg) und Ralf Lukas (Werlte). Auch die Namen der Delegierten für den Bezirksparteitag, den Landesparteitag und die Landesvertreterversammlung wurden neu festgelegt.

NOZ, 2018-02-20

FDP thematisiert autofreien Hauptkanal -Ausschusstrennung beantragt

Die Diskussion um den autofreien Hauptkanal hat die FDP in Papenburg auf der letzten Vorstandssitzung beschäftigt. Als Vertreter der Werbegruppe Stadtmitte diskutierten dessen Vorsitzender Oliver Dassinger und Andreas Siepel als Gäste mit den Liberalen. Herr Siepel vertrat die Auffassung, dass der Status Quo derzeit das Beste für den Hauptkanal sei. Herr Dassinger machte deutlich, dass es zunächst einen roten Faden, ein Konzept brauche um den Hauptkanal künftig attraktiver für Kunden und Gäste zu gestalten. Hier müsse man überlegen, ob man Einkaufs-, Gastro- oder Touristenmeile wolle. Eine Einkaufsmeile könne nach seiner Auffassung nur funktionieren, wenn es gelänge größere Frequenzbringer am Hauptkanal anzusiedeln. Dafür müssten ggf. die zum Teil kleineren Verkaufsflächen zusammengelegt werden. Auch die Zukunft und Entwicklung des Ems-Centers und Deverparks würden hier eine wichtige Rolle spielen. Hier mache es Sinn, dass man sich professioneller Hilfe bediene, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln, schlug Dassinger vor. Im Rahmen der „City-Offensive“ sei nach seiner Auffassung ein Gründungszuschuss sinnvoller als ein Mietzuschuss. Denn Miete müsse aus dem laufenden Geschäft gezahlt werden können, sonst könne eine Geschäftsidee nicht erfolgreich sein. Eine Veränderung der jetzigen Situation, die die Schließung des Hauptkanals für den Verkehr von Mai bis Oktober vorsieht, sollte ohne Entwicklung eines Konzeptes auf keinen Fall erfolgen. Für die Sonntagsöffnungen wünsche man sich endlich eine klare gesetzliche Regelung. Für diese setze sich die FDP auf Landesebene ein, teilte Marion Terhalle mit, die unsichere gesetzliche Regelung müsse endlich beendet werden.

Ratsherr Laurens Westers, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur merkte an, dass von der Stadt bereitgestellte Mittel im Rahmen der City-Offensive im vergangenen Jahr nicht verwendet werden konnten. Aus den Mitteln sei im letzten Ausschuss die Anschaffung einer Rikscha und die Einführung eines Gutscheinsystems beschlossen worden, um den örtlichen Handel zu stärken. Diese, von der Wirtschaftsförderung der Stadt vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen, werden von der FDP Fraktion unterstützt. Fraktionsvorsitzende Terhalle teilte mit, dass es in der Wirtschaftsförderung eine personelle Aufstockung geben würde, die von ihrer Fraktion sehr begrüßt werde. Kurzfristig will man das Gespräch mit den Vertreterinnen der Stadt, Frau Wendt und Frau Bakker suchen, um die Idee einer Konzeptentwicklung für den Hauptkanal anzustoßen und über die zukünftige Gestaltung der Förderrichtlinie "City-Offensive" zu sprechen. Die FDP wird die Trennung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur beantragen. Sie hatte eine Trennung bereits in der konstituierenden Sitzung im November 2016 beantragt und sieht ihre seinerzeit geäußerten Bedenken zum zeitlichen und inhaltlichen Umfang der Sitzungen bestätigt, die eine Trennung rechtfertigen.

 
Terhalle, 2018-02-20

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FDP Ortsverband Aschendorf-Hümmling

Der Vorsitzende

Jan J. Albers

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Telefon: 04961 8390596

E-Mail: jan.albers@ewetel.net

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