Emsländische FDP bricht ins Bundestagswahljahr auf

Aschendorf. Wer den Neujahrsempfang der Kreistags- und Stadtratsfraktion der FDP in Aschendorf besucht hat, dem wurde klar: Aufbruchstimmung hat die Liberalen erfasst. „Wir wollen den Leuten im September sagen können: Wir sind wieder da“, gab die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Ziel für den Bundestagswahlkampf aus.

„Papenburg, wo die Hoffnung in See sticht“ und auch „You raise me up“ hatten der FDP-Vizevorsitzenden anscheinend gefallen. Denn die beiden Lieder, die zuvor von Sängerin Katja Kupke zum Besten gegeben worden waren, würden zum Zustand der Welt in diesen Tagen durchaus passen, so Strack-Zimmermann. „Denn wenn man wie wir für die Freiheit eintritt, dann kann man in Zeiten von Trump und Brexit nur weinen.“ Doch sogleich kam auch die Hoffnung auf Besserung ins Spiel. „Noch nie hatte ich das Gefühl, dass es so wichtig ist, dass wir bundespolitisch wieder eine Rolle spielen“, vermittelte Strack-Zimmermann den rund 60 Gästen Aufbruchsstimmung.

Plädoyer für die Rechtsstaatlichkeit

Eines der großen Themen im Wahljahr werde die Sicherheit, prophezeite die FDP-Politikerin. Dabei gehe es darum, sich der Tatsache zu stellen, dass sich ein Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung breit mache, nicht nur im Hinblick auf Migration, sondern auch auf steigende Einbruchsraten, der die Behörden relativ hilflos gegenüber ständen. Dem stellte sie sich mit einem Plädoyer für die Rechtsstaatlichkeit entgegen. „Das gleiche Recht muss für alle gelten – egal, ob er seit hundert Jahren hier lebt oder gerade erst eingereist ist.“ Allerdings gelte es auch, sich der Realität eines Einwanderungslandes zu stellen und ein spezielles Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen.

Weniger Bürokratie und militärische Unabhängigkeit

Strack-Zimmermann warb für ein Deutschland, „dass nach außen geschützt und nach innen frei ist.“ Um das zu erreichen, brauche es einen Abbau von Bürokratie, aber auch eine militärische Unabhängigkeit angesichts der USA, die ihrer internationalen Führungsrolle müde seien, und Nachbarn, die Europa nicht wohl gesonnen seien. Klar grenzte sie die FDP dabei von der AfD ab. „Wir stehen für ein offenes Europa ohne Grenzen“, so Strack-Zimmermann.

Nach dem Willen der stellvertretenden FDP-Vorsitzenden muss die Kommunalpolitik gestärkt werden. Es sei ein großes Problem, dass viele Abgeordnete in Berlin mit Ausnahme der Betreuung ihres Wahlkreises keinen Draht zur Kommunalpolitik hätten. „Doch die Antwort auf die derzeitige politische Situation muss heißen: die kleinste demokratische Einheit wieder stärken“, so Strack-Zimmermann.

Marion Terhalle, Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag als auch im Papenburger Stadtrat, wandelte diese Positionsbestimmung in lokalpolitische Forderungen um. So kritisierte sie unter anderem die Änderungen in der Gemeinde Dörpen bezüglich der Vergnügungssteuer, die zu einer deutlichen Erhöhung der Abgaben geführt habe. „Die Unternehmen hatten keine Chance, sich auf die Veränderungen vorzubereiten“, so Terhalle. Auf Kreisebene plädierte sie für die Abschaffung der Jagdsteuer, auch um Bürokratiekosten zu vermeiden.

 

NOZ, 2017-01-29

Papenburg: Drei FDP-Kandidaten wollen in Bundestag

Papenburg. Bei der FDP bewerben sich im Bundestags-Wahlkreis 25 Unterems (Landkreis Leer und nördliches Emsland) gleich drei Bewerber für eine Kandidatur. Auch die Papenburger Fraktionsvorsitzende Marion Terhalle gehört zu den Kandidaten.

Die Aschendorferin tritt gemeinsam mit Alina Paula Brunen aus Heede und Hermann Schepers aus Haren für eine Nominierung an, heißt es in einer Mitteilung der Freien Demokraten.

Die im Wahlkreis wohnenden FDP-Mitglieder sind aufgerufen, am Donnerstag, 9. März die Entscheidung für einen der drei zu treffen. Die öffentliche Wahlkreisversammlung beginnt um 19 Uhr in Westoverledingen im Ortsteil Flachsmeer in der Gaststätte Reepmeyer, Papenburger Straße 74.

Brunen, Schepers und Terhalle wollen in die Fußstapfen des langjährigen liberalen Bundestagsabgeordneten Hans-Michael Goldmann treten, heißt es in der Mitteilung. Bis zur Eröffnung des Wahlvorgangs können durch die stimmberechtigten Mitglieder noch weitere Bewerber vorgeschlagen werden.

NOZ, 2017-03-01

FDP Generalsekretätin Nicola Beer im Emsland: 

„Chancen durch Digitalisierung auch im ländlichen Raum“

Zum von Marion Terhalle, der Vorsitzenden des FDP Ortsverbandes organisierten Besuchsprogramms der FDP Generalsekretärin Nicola Beer im Emsland gehörte neben dem Besuch eines Dorfladens in Klein Berßen auch die Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg und ein Gesprächstermin bei der Ems-Achse.

Tobias Kemper, FDP Kreistagsmitglied stellte seinen vierten Dorfladen vor, den er in Klein Berßen eröffnet hat. Er habe das Konzept der „Tante-Emma-Läden“ erfolgreich wiederbelebt. Mutig habe er trotz hoher bürokratischer Hürden den Schritt in die Selbständigkeit gewagt, Arbeitsplätze geschaffen und zur Versorgung im ländlichen Raum beigetragen.

„Wenn Papenburg Besuch der Bundesspitze empfängt, gehört eine Besichtigung der Meyerwerft dazu. Ich freue mich, dass Dr. Jan Meyer der FDP Generalsekretärin Frau Nicola Beer und einer Gruppe der Freien Demokraten einen besonderen Einblick in die Werft gegeben hat.“ teilt Terhalle mit. Beeindruckt zeigte Frau Beer sich von der Geschichte der Werft, die sich seit der Umstellung vom Holz- zum maschinenbetriebenen Metallschiffbau, der seinerzeit belächelt wurde, stets weiterentwickelte und von der Tradition zur Innovation und der ständigen technologischen Weiterentwicklung, die die Werft an die Weltspitze im Kreuzfahrtschiffbau führte. Die Werft hat in ihren strategischen Entscheidungen immer weitergedacht und tut es auch heute. Nur so könne es gelingen im Weltmarkt eine führende Rolle zu spielen. Mit der Nachfolgegeneration und dem Bau des Entwicklungszentrums, dessen Fertigstellung kurz bevorsteht, seien optimistische Weichen auch für die Zukunft gestellt worden.

In einem anschließenden Gespräch in der Geschäftsstelle der Ems-Achse stellte Dr. Lüerßen die Wachstumsregion vor. Neben den Tätigkeiten und Projekten der Ems-Achse wurden vor allem die aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen der Region diskutiert. Das Bilden von Netzwerken und die Werbung um Fachkräfte seien hier wichtige Aufgaben des Bündnisses. Seit der Gründung vor 10 Jahren habe die Region von der Grafschaft bis zur Küste von der Zusammenarbeit profitiert.

Die Chancen der Digitalisierung war bei allen Terminen Thema. Die Schnelligkeit der Entwicklung dürfe in Deutschland nicht weiter gebremst werden. Eine moderne, leistungsfähige Breitbandversorgung sowie die flächendeckende Bereitstellung von mobilen Hochleistungsdatennetzen seien grundlegende Vorbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit.

Mit einer Mentalität für Innovationen und gegen Zukunftsängste sieht auch die FDP Generalsekretärin Frau Nicola Beer noch weiter großes Entwicklungspotential für die Region.

 

Terhalle, 2016-07-21

FDP-Politikerin Marion Terhalle: Verbesserung der Situation der Schulsozialarbeit fraglich

 

Papenburg. Die FDP-Politikerin Marion Terhalle befürchtet einen weiteren Abbau der Schulsozialarbeit. Zwar sollen die Stellen künftig vom Land komplett finanziert werden. „Obwohl aber der Landtag das Geld seit September 2015 bewilligt hat, sind auch heute noch immer keine Stellen vom Kultusministerium ausgeschrieben worden. Die Schulen werden komplett alleine gelassen und wissen immer noch nicht, ob sie überhaupt eine Stelle erhalten“, sagt Terhalle.Damit schwäche die rot-grüne Landesregierung die Schulsozialarbeit, gerade in Zeiten, wo sie dringend notwendig sei.

Diese Informationen aus Hannover könnten für Papenburg besonders tragisch sein. In der Oberschule Heinrich-von-Kleist-Schule und der Heinrich-Middendorf-Schule Aschendorf laufen diese Stellen zum Jahresende aus.

 

Die in Aschendorf ansässigen Schulen (Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf, Grundschule Amandusschule und Schule am Draiberg) hatten Mittel für ein Pilotprojekt „Sozialraumprävention

in Aschendorf“ eingereicht und in der Sitzung des Jugend-,Sozial-, Sportausschuss am vergangenen Mittwoch ausführlich vorgestellt.

Durch Schulsozialarbeit als „Sozialraumprävention“ sollen im Rahmen des Pilotprojektes frühzeitig und durchgehend alle Kinder und Jugendliche im Sozialraum Aschendorf durch ein Team in Kindertagesstätte, Schule und Freizeit begleitet werden.

Gerade vor dem Hintergrund dass das Land Niedersachsen derzeit ein neues Konzept zur Schulsozialarbeit erarbeitet, hatte der Landkreis seine finanzielle Beteiligung an dem Projekt abgelehnt und auch die Mehrheit des Papenburger Ausschusses schloss sich diesem abwartenden Beschluss an.

Terhalle wies in der Sitzung am Mittwoch darauf hin, dass dieses Pilotprojekt ganz konkret vorläge und man noch nicht wisse, was man aus Hannover erwarten könne. Sie warb darum, den Mut zum Start dieses Projektes zu haben.

 

Die mit einem solchen Pilotprojekt verbundenen Ziele (präventive Langzeitstrategie, Verringerung der Schulabbrecherquote, Verringerung von Transferleistungen etc.) stünden gerade vor dem Hintergrund der Notwendigkeit der nachhaltigen Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere bestehenden Sozialräume in besonderem kommunalen Interesse.

 

„Die weitere Entwicklung der Schulsozialarbeit müsse nun kurzfristig beobachtet werden. Die wertvollen Ziele dieses schulraumübergreifenden Pilotprojektes, müssen weiter verfolgt werden.“ fordert Marion Terhalle.

 

Terhalle, 2016-06-10

FDP bleibt am Ball Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 11.9. sind gewählt

Zur Kommunalwahl am 11. September hat der FDP Ortsverband Aschendorf-Hümmling am vergangenen Samstag seine Bewerberinnen und Bewerber aufgestellt. „Vorläufig“, wie FDP-Vorsitzende Marion Terhalle betont, „denn die endgültigen Listen müssen erst am 25. Juli eingereicht werden, bis dahin können sich Interessierte noch bei uns melden und sind willkommen, für eine starke FDP in den Räten anzutreten“. 

Für den Papenburger Stadtrat treten 13 Kandidatinnen und Kandidaten an. Die Liste wird angeführt von den aktuellen Ratsmitgliedern, der Fraktionsvorsitzenden  Marion Terhalle, Laurens Westers und Markus Schepers. Sie seien hochmotiviert, ihre erfolgreiche Arbeit in einem starken Team fortzusetzten und wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung auf die ersten drei Plätze gewählt. Auf die weiteren Plätze wurden ebenfalls einstimmig Jan J. Albers, Christa Ruhoff, Thomas Schepers, Achim Goldenstein, Karl-Heinz Assmann, Jan Hendrik Meiners, Andreas Plock, Hans-Peter Kuhlemann, Anni Siemer und Michael Tammen gewählt.

Für den Ortsrat Aschendorf stellten sich erneut der ehemalige Ortsbürgermeister und ehemalige Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann, sowie der aktuelle Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Gerd Harpel zur Verfügung. Hier wählten die Freien Demokraten 11 Kandidatinnenund Kandidaten einstimmig in folgender Reihenfolge: Hans-Michael Goldmann,  Markus Schepers, Marion Terhalle, Andreas Plock, Gerd Harpel, Benjamin Welp, Hella Jansen, Peter Kuhlemann, Karl-Heinz Assmann, Ingrid Penning und Alwin Terhalle.

Auch für weitere Wahlbereiche im Altkreis Aschendorf-Hümmling wurden Kandidatinnen und Kandidaten gewählt. So werden in der Gemeinde Rhede, Uwe Satzinger, in der Gemeinde Heede und der Samtgemeinde Dörpen, Alina Brunen und in Surwold und der Samtgemeinde Nordhümmling, der Surwolder Ratsherr Lukas Robben antreten. Für die Samtgemeinde Sögel wurden zwei Kandidaten gewählt, Franz Bröker wird auch für die Gemeinde Stavern antreten und Franz-Josef  Bruns für die Gemeinde Sögel.

Die Partei lege viel Wert auf das Gespräch mit den Bürgern, heißt es in einer Mitteilung. Ihre Gesprächsbereitschaft zeigten die Freien Demokraten auch in mehreren Bürgergesprächen und mit ihrer Präsenz auf dem Frühlingsfest in Aschendorf und auf dem Stadtfest in Papenburg. Bis zur Kommunalwahl am 11. September stehe nun das Gespräch mit den Mitbürgern im Mittelpunkt. Man werde das niedersachsenweite Motto „Deutschland wird vor Ort entschieden“ mit Leben füllen, so die FDP weiter. Nirgendwo sonst würden politische Entscheidungen so hautnah erlebt, wie auf der kommunalen Ebene. Hier gelte es besonders, den Menschen mitzunehmen und Entscheidungen zu erklären.

Weitere Interessierte in Papenburg, in den Samtgemeinden Dörpen, Lathen, Sögel, Werlte, Nordhümmling und in Rhede können diese Kandidaturen  noch ergänzen. Die Freien Demokraten freuen sich über weitere Bewerberinnen und Bewerber und bieten eine Unterstützung und die Zusammenarbeit an, teilt Terhalle mit.

 

Terhalle, 2016-06-12

FDP Fraktion will am Ball bleiben Listenaufstellung der Freien Demokraten am 11.6.2016

Für die FDP-Ratsmitglieder Marion Terhalle, Markus Schepers und Laurens Westers steht fest, dass sie erneut zur Kommunalwahl im September 2016 antreten werden. Die Listenaufstellung der Freien Demokraten findet am 11.6.2016 statt. Die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre wolle man in einem noch stärkeren Team fortsetzen. Ihre Fraktion bringe sich in vielen Bereichen ein. Themen wie der Breitbandausbau, Schaffung eines WLAN-Angebotes in der Stadt, Kunstrasenplatz, alternative Bestattungsformen sind einige der wichtigen Themen der Freien Demokraten. Auch gute Rahmenbedingungen für Schulen und Kindertagesstätten, für die Wirtschaft, für den Wohnungsbau und für das Ehrenamt sind für sie von zentraler Bedeutung. Sie setzen sich für eine bürgerfreundliche Verwaltung und gegen Überregulierung ein. „Wir trauen den Bürgern etwas zu und Politik lebt vom Mitmachen!“, davon ist Terhalle überzeugt. Am Rande des dritten Bürgergesprächs der FDP trafen sich angehende Kandidaten, die motiviert sind, zur Kommunalwahl anzutreten. Auch außerhalb der Stadt Papenburg, in den Samtgemeinden Dörpen, Lathen, Sögel, Werlte, Nordhümmling und in Rhede bieten die Freien Demokraten ihre Mitarbeit an und freuen sich über Kandidaten, die sich auf der Liste der FDP, auch ohne Parteimitgliedschaft, am 11.9. für die Kommunalparlamente zur Wahl stellen.

Auf dem Stadtfest in Papenburg am kommenden Wochenende stellen sich die Freien Demokraten den Fragen der Bürger. Auf Vorschlag von Christa Ruhoff werden am Infostand auch Unterschriften gesammelt. Zum einen wird gefragt, wie die Meinung der Bevölkerung zur Schließung der Barmer-Geschäftsstelle in Papenburg ist. Ruhoff hatte dazu bereits einen Leserbrief verfasst, zu dem sie zahlreiche Rückmeldungen erhielt. Zum anderen möchte man ein Meinungsbild erhalten zum schon vielfach von der FDP geforderten naturnahen Ruhegarten, als alternative Bestattungsform.

Christa Ruhoff war bereits in der vergangenen Ratsperiode Mitglied des Stadtrates und wird erneut antreten.

 

Terhalle, 2016-06-02

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