FDP unterstützt Vielfalt im kulturellen Angebot  

Papenburg. Zum Start ins neue kommunalpolitische Jahr traf sich die Papenburger FDP Stadtratsfraktion mit dem im vergangenen Jahr neu eingestellten Kulturreferenten Ansgar Ahlers. Er berichtete von seinen bisherigen Erfahrungen und seinen künftigen Plänen. Er sei stolz auf sein Team, das hochmotiviert mit ihm an der weiteren Entwicklung im kulturellen Bereich arbeite. Eine wichtige Aufgabe sehe er darin, neue Zielgruppen, vor allem auch jüngeres Publikum anzusprechen und das bestehende Angebot auszubauen.

Im Haus Altenkamp sieht Ahlers großes Potential. Mit dem Garten und den Ausstellungsräumen lägen beste Bedingungen vor, es mit mehr Leben zu füllen. Das im vergangenen Jahr geschaffene Angebot, mit Kaffee und Kuchen sei von den Gästen des Hauses gerne angenommen worden und die Bewerbung habe auch zu höheren Besucherzahlen im Ausstellungsbetrieb geführt.

Wünschenswert sei es auch aus Sicht der FDP Fraktion, das gastronomische Angebot auszubauen und Bemühungen, hier neue Ideen zu entwickeln würden von der FDP Fraktion unterstützt. Fraktionsvorsitzende Marion Terhalle begrüßt auch, dass der Kontakt mit der Stiftung preußischer Kulturbesitz weiter intensiv gepflegt werden soll. Das Haus genieße einen sehr guten Ruf und hätte sich auch dank des Engagements des  Freundeskreises Altenkamp, als überregionales Ausstellungszentrum einen Namen gemacht, den es zu erhalten und auszubauen gelte.

Im Ausschuss Wirtschaft, Tourismus und Kultur Anfang Februar soll die Entwicklung im Kulturbereich der Stadt vorgestellt werden. Eine inhaltliche Trennung des Ausschusses in Ausschüsse für Wirtschaft-Verkehr und Kultur-Tourismus würde die FDP begrüßen und hatte dies schon bei der Konstituierung gefordert. Der thematische, inhaltliche und zeitliche Umfang der Ausschüsse würde eine Trennung rechtfertigen und wichtige Schwerpunkte in allen Bereichen ermöglichen. Die Stadt werde mit vielfältigen kulturellen Angeboten für Einwohner und Gäste noch attraktiver.

Fraktionsvorsitzende Terhalle begrüßt auch, dass die Stadt Papenburg in diesem Jahr erstmals einen eigenen öffentlichen Neujahrsempfang durchführt. Ca. 250 Personen hätten sich angemeldet und auch die FDP Fraktion werde vollständig an dem Empfang teilnehmen und freue sich auf viele Begegnungen und Gespräche. Einen eigenen Neujahrsempfang werde die FDP in diesem Jahr nicht durchführen, teilt Terhalle mit. 

 

Terhalle, 2018-01-23

Papenburg. Bald soll für die Stadt Papenburg eine einheitliche Werbesatzung beschlossen werden. Bis zum Freitag, den 28.7. haben Betroffene noch die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben. Der Entwurf liegt dazu im Rathaus öffentlich aus. Darauf weist Marion Terhalle, Fraktionsvorsitzende der FDP Stadtratsfraktion in einer Pressemitteilung hin. Eine Einsicht und Beteiligung sei aber auch online möglich, der Link sei auf der Internetseite der Stadt aber nur schwer zu finden, deshalb weist sie auf die Fundstelle hin: https://emsland.planungsbeteiligung.de/papenburg/PLANUNGSUNTERLAGEN/list.asp?PTID=1&PFID=207&js=1

Terhalle macht deutlich, das aus Sicht der Liberalen, die Satzung viel zu weit greifen würde und vom Rat nicht einfach so durchgewunken werden dürfe. In der Begründung der Satzung würden Beispiele genannt, die schon längst verändert seien, z. B. die Fassade der Firma Elektro Hackmann in Aschendorf. Hier sei ihre Fraktion froh, dass der Einzelhändler im Ort geblieben sei und dort investiert hätte. Auch weitere Beispiele zeigten, dass sich die Unternehmen um ansprechende Werbung bemühen würden. Bei den in der Begründung genannten Positivbeispielen sei die Werbung dagegen kaum wahrnehmbar.

Auch sei die Darstellung in der Begründung der Satzung missverständlich, in der Skizze wären die Angaben, z. B. 5% der Fassade, in einem völlig falschen, irreführenden Verhältnis dargestellt. Max. 5% der Fassade, max. 25% der Fensterfläche, maximal 6 Meter breite Werbung, hier ginge die Satzung zu weit, so Terhalle. Eine Frage sei auch, ob Werbung an Gebäuden wirklich einheitlich in allen drei Stadtteilen umsetzbar sei. An einer vielbefahrenen Straße, wie dem Splitting müsse Werbung erlaubt sein, die auch von Autofahrern gesehen werden könne.

„Wir brauchen Bemühungen gegen die Leerstände in der Stadt und nicht weitere Hindernisse und neue bürokratische Hürden!“ fordert Terhalle. Sie freue sich über Betriebe, die mit attraktiver und ansprechender Werbung auf ihre Angebote aufmerksam machen. 

 

Terhalle, 2017-07-25

FDP sieht Barmer-Sprechzeit gefährdet

Liberale bangen nach Filialschließung um wöchentliches Serviceangebot in Papenburg

pm/gs PAPENBURG. Die Krankenkasse Barmer bietet ihren Versicherten in Papenburg auch nach dem Abzug ihrer Geschäftsstelle Sprechzeiten in der Fehnstadt an. Einen Hinweis darauf gab es in dem jüngsten Schreiben der Krankenkasse an ihre Mitglieder allerdings nicht. Wie berichtet, gibt es seit April einen wöchentlichen Sprechtag für die rund 11000 Versicherten in Papenburg. Er findet mittwochs von 14 bis 17 Uhr in einem Büro im Nord-West-Finanzhaus (Am Stadtpark 3) statt. Zum Angebot zählt außerdem ein mobiler Service. FDP-Kommunalpolitiker wiesen nach einem Besuch in dem Büro jetzt darauf hin, dass zu der Sprechzeit bislang keine Information an die Versicherten verschickt worden sei. Zudem sei das Büro nach außen nicht erkennbar, da ein Hinweisschild fehle. Wie es in einer Pressemitteilung der FDPFraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Marion Terhalle, weiter heißt, sehen die Liberalen das Serviceangebot bei mangelnder Information und daraus resultierender geringer Nachfrage auf Dauer gefährdet. Terhalle hatte sich gemeinsam mit ihrer Parteifreundin Christa Ruhoff vergeblich für einen Erhalt der Barmer-Geschäftsstelle in Papenburg eingesetzt. Immerhin hätten sie aber die Einrichtung eines wöchentlichen Serviceangebotes erreicht. Die Barmer-Mitarbeiterin vor Ort, Birgit Doeker, versicherte der Pressemitteilung zufolge, dass es bald ein Hinweisschild geben werde. Neben den weiter ausgebauten telefonischen und Online-Beratungsangeboten bräuchten die Versicherten in manchen Fällen eine persönliche Beratung, die die Barmer gerne wöchentlich in Papenburg anbiete. Barmer-Sprecher Michael Erdmann hatte auf Anfrage unserer Redaktion betont, dass die Krankenkasse mit der Sprechzeit einem Wunsch der Versicherten nachkomme. Die bisherige Filiale in der Fehnstadt war mit den Geschäftsstellen in Leer und Meppen zusammengelegt worden. In einem Schreiben an ihre Versicherten hatte die Kasse den Schritt unter anderem mit zunehmenden Online-Serviceangeboten begründet. Zudem bestünde die Möglichkeit von Hausbesuchen durch mobile Berater.

 

Terhalle, 2017-05-31

Terhalle erreicht BARMER Verbleib 

Krankenkasse kehrt mit Sprechzeit nach Papenburg zurück

Papenburg. Niemals geht man so ganz: Die Papenburger Filiale der Krankenkasse Barmer hat zwar wie angekündigt Anfang April 2017 ihre Geschäftsstelle in der Fehnstadt aufgegeben, kehrt aber mit einer wöchentlichen Sprechzeit zurück.

Wie Barmer-Sprecher Michael Erdmann auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte, mietet die Krankenkasse dafür ein Büro im Nord-West-Finanzhaus an der Ecke Am Stadtpark/Friederikenstraße. Erdmann zufolge steht dort ab dem 19. April 2017 jeweils mittwochs von 14 bis 17.30 Uhr eine Mitarbeiterin für persönliche Gespräche zur Verfügung. Damit komme die Barmer einem Wunsch der rund 11.000 Versicherten in Papenburg nach. „5 bis 15 Prozent der Versicherten suchen die Geschäftsstelle persönlich auf“, sagt Erdmann.

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Papenburg verbucht das persönliche Serviceangebot derweil für sich. Die Liberalen hätten sich nach Bekanntwerden der Schließungspläne als einzige Fraktion um eine Lösung bemüht, erklärt Fraktionsvorsitzende Marion Terhalle in einer Pressemitteilung. Zudem hätten Gespräche mit der städtischen Wirtschaftsförderin Sabrina Wendt die Entscheidung beeinflusst. Darüber hinaus hätten die Liberalen eine Unterschriftenaktion initiiert.

Barmer-Sprecher Erdmann zufolge lässt sich die Krankenkasse vor allem in ländlichen Regionen mit langen Wegen auf derartige Ausnahmeregelungen ein. Wie berichtet, wurde die bisherige Geschäftsstelle am Hauptkanal mit den Filialen Leer und Meppen zusammengelegt. Seit Montag befinden sich für die Versicherten dort die nächsten Anlaufstellen für eine persönliche Beratung. In einem Schreiben an ihre Versicherten hatte die Barmer auf zunehmende Online-Serviceangebote verwiesen. Zudem bestünde die Möglichkeit von Hausbesuchen durch mobile Berater. Wie Erdmann ergänzte, werden an den zusammengelegten Standorten wie Leer die Geschäftsstellen ausgebaut, mit mehr Personal ausgestattet und die Öffnungszeiten verlängert. Dorthin würden auch die bisherigen sieben Mitarbeiter in Papenburg wechseln.

Mit der Schließung setzt die Barmer ein Zentralisierungskonzept um, wonach sich die Zahl der Filialen in Niedersachsen von knapp 80 auf 45 verringert. Für die Versicherten solle aber eine Geschäftsstelle im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern erreichbar sein.

NOZ, 2017-04-05

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