Mediziner kritisiert Neurologie-Pläne für Papenburg

Papenburg. Mit deutlicher Kritik reagiert der Neurologe und Papenburger FDP-Stadtratsherr Laurens Westers auf die Forderung des CDU-Landtagsabgeordneten und Landtagspräsidenten Bernd Busemann nach dem Aufbau einer neurologischen Abteilung im Papenburger Marien-Hospital.

„Unübersehbar ist der Landtagsabgeordnete Bernd Busemann wieder im Wahlkampfmodus“, betont Westers in einer Presseerklärung. „Hat er in früheren Jahren seinen Wahlkreis erfreut mit einem Gymnasium in Dörpen und Werlte ohne Rücksicht auf den Standort Sögel, so möchte er jetzt das Marien-Hospital in Papenburg beglücken mit einer neurologischen Abteilung.“

Dabei hätten sich Sozialministerium, Krankenkassen und ein Großteil der Ärzteschaft auf Bettenreduzierung, Fusionierung und Spezialisierung der Krankenhäuser statt Zerfaserung der Versorgung geeinigt, wie Westers weiter hervorhebt. So könne auch in den nächsten Jahren eine hohe Qualität garantiert werden.

„Ein optimales Ergebnis bei Schlaganfallpatienten ist möglich, wenn innerhalb von drei Stunden mit der Behandlung begonnen wird“, betont der Mediziner. Die Therapie fange schon im Rettungswagen an, die Transportzeit sei keine völlig verlorene Zeit. „In Meppen stehen 24 Stunden pro Tag kompetente neurologische, neurochirurgische und radiologische Kollegen parat, um Schlaganfallpatienten optimal zu behandeln“, so Westers im Hinblick auf das Ludmillenstift in der Kreisstadt weiter. Wichtig sei, dass die Bevölkerung weiß, dass keine Zeit zu verlieren ist, und dass sofort der Notruf 112 gewählt werde. „Regelmäßige Veranstaltungen, wo dieses besprochen wird, retten mehr Leben als die Vollausrüstung jedes Krankenhauses“, betont Westers.

Busemann hatte im Zuge der6,3 Millionen-Euro-Förderzusage vom Land für den Umbau der zentralen Notaufnahme und die Erweiterung der Kardiologie im Marien-Hospital den Aufbau einer neurologischen Abteilung in der Klinik gefordert. Als Grund nannte er eine Versorgungslücke unter anderem im nordöstlichen Bereich des Emslandes. Das bedeutet nach den Worten des CDU-Politikers, dass es dort länger als 45 Minuten Fahrtzeit dauert, bis ein Patient ein Krankenhaus mit neurologischer Abteilung erreicht. Um diese Versorgungslücke zu schließen, hält Busemann den Standort Papenburg für geradezu prädestiniert. Das Marien-Hospital hat beim Land einen Antrag auf 20 Neurologie-Planbetten für die medizinische Versorgung unter anderem von Schlaganfall-, Parkinson- und Multiple-Sklerose-Patienten gestellt.

NOZ, 2017-02-27

FDP Fraktion im Rat der Stadt Papenburg

Streit zwischen Bechtluft und Aqua-Parc muss beendet werden 

Terhalle fordert Rückkehr zur sachlichen Ebene  

Nach dem Lesen des Zeitungsartikels über die Kolpingveranstaltung am Montag habe Fraktionsvorsitzende Marion Terhalle sich sofort mit dem Bürgermeister und mit Herrn Averdung in Verbindung gesetzt und um Klärung gebeten. Im Gespräch mit dem Bürgermeister habe sie ihr Unverständnis  für seine Aussagen deutlich gemacht. Er habe ihr mitgeteilt, dass er nur auf Fragen aus dem Publikum reagiert hätte und ihm keine konkreten Angaben zur Liquidität der Aqua Parc vorlägen. Terhalle entgegnete ihm, dass er sehr unsensibel und verantwortungslos reagiert hätte. Sie hätte  erwartet, dass er auch auf die aktuellen Investitionen und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung des Hallenbades hingewiesen hätte, was er aber wohl nicht getan habe. Am Mittwochabend, den 17.8. habe sie einen Besuchstermin im Hallenbad vereinbart, auch um sich gemeinsam mit den Fraktionsmitgliedern vom Baufortschritt zu überzeugen. An dem Termin nahmen auch die Kandidaten der FDP teil. Umkleide - und Sanitärräume seien nicht wiederzuerkennen, auch im Cafe und an der Fassade werde gearbeitet. Feststellen müsse man, dass durch die Privatisierung der Bäder seinerzeit der Bäderbetrieb zunächst gesichert wurde. Die im Rahmen der Privatisierung angekündigten Investitionen wurden allerdings in der Vergangenheit nicht in dem erwarteten Umfang durchgeführt. Durch den aktuell angepassten höheren Betriebskostenzuschuss beteiligt sich die Stadt mit erheblichen Mitteln an dem Betrieb der Bäder in Papenburg. Für die Schulen, für die Schwimmausbildung und für die Vereine ist diese Unterstützung auch zwingend erforderlich. Der private Badbetreiber Aqua Parc hat den verlässlichen Schwimmbetrieb zu gewährleisten. Bei zusätzlichen Schließzeiten, z. B. aus technischen Gründen, muss der städtische Betriebskostenzuschuss entsprechend gekürzt werden. Öffentlichen Geldern müssen immer auch Leistungen gegenüberstehen. Und für das privatisierte Bad kann auch ohne Gegenleistung kein Investitionszuschuss durch die Stadt gewährt werden. Das ist aktueller Ratsbeschluss. Durch die jetzt durchgeführten Investitionen werden längst überfällige Missstände im Sanitär und Umkleidebereich beseitigt und es wird angenehmer für die Badegäste. Das Hallenbad soll damit längerfristig gesichert werden.

Durch attraktive Angebote die Besucherzahlen zu steigern, sei Aufgabe des Badbetreibers um die er sich auch in Zusammenarbeit mit der Yoga-Schule, Fitnessstudios e.t.c. auch schon bemüht.

In einer vom Tourismus so geprägten Stadt wie Papenburg hätte ein attraktives, modernes Bad, auch mit Wellnessangeboten, eine Chance und wird auch von vielen Einheimischen vermisst, die zum Schwimmen und Baden in andere Bäder ausweichen. So ein Bad kann aber nicht von der Stadt allein betrieben werden. Aus sportlicher Sicht fehlt im Emsland noch ein 50-Meter-Becken. Auch hier muss weiter nach einem Investor oder weiteren Finanzierungsmöglichkeiten gesucht werden.

Der Streit zwischen den Herren Averdung und Herrn Bechtluft führe zu keiner Lösung und müsse umgehend beendet werden, gewinnen könne hier keiner, stellt Terhalle abschließend fest.

 

Terhalle, 2016-08-19

FDP freut sich über eine neue Chance auf einen Kunstrasenplatz!

Auf das Ehrenamt in Papenburg ist Verlass!

Die FDP Fraktionsvorsitzende Marion Terhalle begrüßt das Umdenken in der CDU. „Es zeigt sich aber mal wieder, dass die CDU in Papenburg keinen klaren Kurs fährt!“ teilt sie mit. Noch im Dezember habe die CDU geschlossenen für den CDU-Antrag gestimmt, gegen den Vorschlag der Verwaltung, zunächst eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Vereine einzurichten, um die Möglichkeiten eines Kunstrasenplatzes für die Stadt und den Standort abzuwägen. Terhalle hatte die Entscheidung scharf kritisiert. Der TUS Aschendorf habe ein sehr gutes Konzept eingereicht und man verpasse eine Chance auf Fördermittel und für den Rasensport in der Stadt, wenn man sich nicht mit dem Thema befasse. Sie sei deshalb dem TUS Aschendorf sehr dankbar, dass er das Thema angestoßen hätte. Der TUS hätte die Zeichen der Zeit erkannt, Papenburg müsse als Mittelzentrum, mit vielen aktiven Fußballvereinen den Anspruch erheben, zunächst einen Kunstrasenplatz in der Stadt einzurichten.

Auf einer Versammlung des Vereins „Eintracht Papenburg“ Anfang April, zu dem alle Ratsmitglieder eingeladen waren, kritisierten Vereinsmitglieder den Beschluss des Sportausschusses. Sie teilten mit, dass man sich auch ohne politischen Beschluss vereinsübergreifend mit dem Thema Kunstrasenplatz befassen würde. Das wurde von Marion Terhalle sehr begrüßt. Dass in dieser Runde der ursprüngliche Antrag des TUS Aschendorf von Vertretern der CDU als unglücklich bezeichnet wurde, zeige, wie wenig sich die CDU Fraktion mit dem Thema befasst hatte.

Dass die Vereine sich jetzt auf einen Standort geeinigt hätten, und diesen der Stadt vorgeschlagen hätten, zeige wie gut das Ehrenamt in der Stadt funktioniere. Die Bedingungen in Aschendorf für einen Kunstrasenplatz, auch unter Nutzung des Brüninghauses und der zentralen Lage des Platzes an der B 70 wären nach Auffassung von Terhalle ideal. Der TUS Vorsitzende Reinhold Korte habe ihr aber mitgeteilt, dass der TUS mit dem Kompromiss eines Platzes an der Kleiststraße gut leben könne, zumal auch die anliegenden Schulen von diesem Platz profitieren könnten. Für den Trainingsplatz in Aschendorf der durch den Kunstrasenplatz endlich verbessert werden sollte, müsse man dann eine andere Lösung finden.

Die FDP Fraktion begrüßt, dass das es eine neue Chance auf einen Kunstrasenplatz in der Stadt gibt.

Auch auf den Bürgergesprächen der FDP in Aschendorf und am Untenende war der Kunstrasenplatz eines der Themen, die von Bürgern angesprochen wurden. Der Zuspruch zu ihrer politischen Arbeit in der Stadt sei sehr positiv und sie sei optimistisch, auch bei den Kommunalwahlen im September mit einem starken Team anzutreten.

Zu einem weiteren Bürgergespräch, am Montag, den 30.5. um 20 Uhr,  in Papenburg-Obenende, in der Gaststätte Hotel Hilling, laden die Freien Demokraten interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Die Fraktion wird über ihre Arbeit informieren und freut sich über Ideen und Anregungen.

Auch einige neue Gesichter, die sich für die Ideen der Freien Demokraten begeistern und bei der Kommunalwahl antreten wollen, freuen sich auf einen Austausch.

Terhalle, 2016-05-24

FDP-Politikerin Marion Terhalle: 52% mehr Wohnungseinbrüche im Emsland – FDP fordert umfassende Strategie

Papenburg. Die FDP-Politikerin Marion Terhalle, Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Papenburg ist besorgt über den starken Anstieg von Wohnungseinbrüchen im Emsland. Von2014 bis 2015 gab es im Emsland 52 Prozent mehr Einbrüche, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervorgeht. So gab es in 2014 noch 358, in 2015 schon 544 registrierte Wohnungseinbrüche im Emsland. Im Landkreis Leer gab es mit 190 bzw 191 Einbrüchen in dem Jahr keine Steigerung. In Niedersachsen hat sich in diesem Jahr die Anzahl der Einbrüche um durchschnittlich 13 % erhöht.

„Das Eindringen in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen ein traumatisierendes Erlebnis. Meist lässt sich das Geborgenheitsgefühl im eigenen Haus danach nur schwer wieder herstellen“, sagt Terhalle.

Sie fordert mehr Engagement der Politik für die Verbesserung der Sicherheit. „Die Landesregierung sollte mehr auf Prävention setzen“, sagt sie. Wichtig sei es zudem, Kapazitäten bei der Polizei zu schaffen, damit auch bei Wohnungseinbrüchen umfassend ermittelt werden kann. Die FDP-Fraktion im Landtag hat bereits ein umfassendes Konzept in den Landtag eingebracht, mit dem Wohnungseinbrüche besser aufgeklärt werden sollen. Dazu gehört auch ausreichend Personal zur Spurensicherung und

-auswertung. Terhalle: „Oft haben wir es mit Einbrecher-Banden zu tun, die eine Wohnung nach der anderen aufsuchen. Diese Kriminellen müssen gestoppt werden.“

 

Terhalle, 2016-04-25

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Albers Wirtschaftsdienstleistungen